Berlin - Die Corona-Lage in Berlin bleibt angespannt. Wie aus dem Lagebericht des Robert-Koch-Instituts vom Donnerstag hervorgeht, meldeten die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages 2488 Fälle. Das sind mehr als am Vortag, als 2294 neue Infektionen registriert wurden. Am Donnerstag vor einer Woche waren es 2271. Zehn Menschen starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Zwei der drei Ampeln im Warnsystem des Landes sind weiter rot: Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 333,6. Sie gibt an, wie viele von 100.000 Menschen sich innerhalb einer Woche nachweislich angesteckt haben. Innerhalb Berlins gibt es große Unterschiede: In Steglitz-Zehlendorf lag der Wert bei 172,3, in Treptow-Köpenick bei 454,2.

Berlin: Jedes fünfte Intensivbett mit Corona-Patienten belegt

Von den Intensivbetten ist in Berlin nach wie vor etwa jedes fünfte mit Corona-Patienten belegt: Die Quote lag am Donnerstag bei 20,8 Prozent – vor einer Woche wurde sie mit 22,9 Prozent angegeben.

Die Warnampel für die Krankenhauseinweisungen steht weiterhin auf Gelb. Innerhalb von sieben Tagen kamen zuletzt rechnerisch 4,3 von 100.000 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus. Vor einer Woche hatte die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz bei 5,7 gelegen.