Berlin - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen und liegt nun bei 23,1. Wie das Robert Koch-Institut am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 1183 Neuinfektionen sowie zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei 17,8 gelegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt seit Wochen in Deutschland wieder kontinuierlich an. Am Dienstag will Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Bundesländer über die Corona-Lage beraten.

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs nach den jüngsten Angaben des RKI auf 3.791.949. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 91.784. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gab das RKI mit rund 3.667.400 an.

Corona-Hauptstadt: Schnelle Ausbreitung des Virus in Berlin 

Das Corona-Virus breitet sich in Berlin nach den amtlichen Daten wieder schneller aus. In den vergangenen sieben Tagen steckten sich je 100.000 Einwohner 38 an, wie das Robert Koch-Institut am Montag mitteilte. Am Montag vor einer Woche hatte der Wert noch bei 27,2 gelegen.

Seit Ausbruch der Seuche wurden 184.204 Infektionen in der Stadt registriert. Damit hat sich nach den offiziellen Zahlen in den vergangenen eineinhalb Jahren etwa jeder 20. Berliner infiziert. Es gab 3585 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Besonders hoch ist die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz in Friedrichshain-Kreuzberg (53,9), Neukölln (53,3) und Reinickendorf (51,2). Treptow-Köpenick (22,9) und Marzahn-Hellersdorf (24,7) haben unter den zwölf Stadtbezirken die geringsten Werte. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 23,1.