Berlin - Auch rund einen Monat nach Beginn des Wiederanstiegs der Corona-Zahlen in Berlin hält der Trend an. Binnen sieben Tagen wurden 27,6 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner verzeichnet, wie am Dienstagmorgen aus dem Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorging. Am Vortag hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 27,2 gelegen. Seit Anfang Juli hat sich der Wert damit beinahe versechsfacht.

Die Lage auf den Intensivstationen der Berliner Krankenhäuser ist laut Lagebericht des Senats vom Montag allerdings weiter relativ entspannt. Die Corona-Ampel des Senats zeigt bei diesem Indikator unverändert Grün an. Die meisten Infizierten sind bislang jüngere Menschen, deren Risiko für schwere Verläufe geringer ist als das von Senioren. Neu gemeldet worden sind dem RKI zufolge im Vergleich zum Vortag 263 Neuinfektionen, aber keine neuen Todesfälle.

Bundesweite Inzidenz steigt auf 17,9

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut leicht gestiegen und liegt nun bei 17,9. Wie das RKI am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 1766 Neuinfektionen sowie 19 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 14,5.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

Fast 4 Millionen Ansteckungen seit Beginn der Pandemie

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt den Angaben zufolge bei 3.773.875. Insgesamt wurden bislang 91.679 Corona-Tote gemeldet. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit rund 3.658.300 an.