Corona-Inzidenz in Berlin sinkt auf 189: Weniger Klinik-Patienten

Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Inzidenzwert am Donnerstag mit knapp 189 an. Vor einer Woche betrug er noch rund 252.

Menschen mit Masken am Alexanderplatz.
Menschen mit Masken am Alexanderplatz.Berliner Zeitung/Carsten Koall

Die Corona-Inzidenz für Berlin ist erneut zurückgegangen und die Zahl der Patienten in Krankenhäusern mit Corona ist leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Inzidenzwert am Donnerstag mit knapp 189 an. Vor einer Woche betrug er rund 252, eine Woche davor lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen noch bei 362.

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik.

62 Corona-Patienten auf Intensivstationen

Das RKI registrierte 1395 neue Corona-Neuinfektionen in Berlin. Damit liegt die Gesamtzahl der in der Hauptstadt seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 registrierten Fälle bei knapp 1.343.000. 17 neue Todesfälle wurden dem RKI übermittelt. Insgesamt gab es in Berlin demnach bisher 5007 Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Die Hospitalisierungsinzidenz lag laut dem Lagebericht in Berlin bei 11,1. Dieser Wert gibt die Zahl der Einlieferungen ins Krankenhaus pro 100.000 Einwohner im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion an. 692 Patienten mit Corona lagen in Krankenhäusern. Die Belegung der Intensivstationen wurde mit 6 Prozent oder 62 Covid-Patienten angegeben.

Vor einem Monat lag der Wert der Patienten mit Corona in Krankenhäusern bei 16 Prozent. Damals wurden 875 Patienten mit einer Corona-Erkrankung oder -Infektion behandelt, 53 davon auf Intensivstationen.