Berlin - Die Corona-Zahlen in Berlin steigen. In den vergangen sieben Tagen steckten sich je 100.000 Einwohner durchschnittlich 27,2 Menschen an, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montag mitteilte. Am Montag vor einer Woche hatte die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 23,8 gelegen. Die Hauptstadt verzeichnet damit unter den Bundesländern weiter den zweithöchsten Wert nach Hamburg.

Verglichen mit den Landkreisen und kreisfreien Städten liegt Friedrichshain-Kreuzberg mit 46,1 bundesweit an siebter Stelle. Treptow-Köpenick ist mit 8,6 vergleichsweise wenig betroffen.

Bundesweite Corona-Inzidenz liegt nun bei 17,8

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gestiegen und liegt nun bei 17,8. Wie das RKI am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 847 Neuinfektionen sowie ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 registriert.

Vor einer Woche lag die Inzidenz noch bei 14,3. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

3.656.300 Genesene in Deutschland

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt den Angaben zufolge bei 3.772.109. Insgesamt wurden bislang 91.660 Corona-Tote gemeldet. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit rund 3.656.300 an.

In der Regel liegt die Zahl der Neuinfektionen am Wochenende und am Montag niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden.