Berlin - Berlin verzeichnet bei den Corona-Zahlen auf noch niedriger Basis eine weiter steigende Inzidenz. Innerhalb von sieben Tagen wurden am Dienstag 5,3 Ansteckungen je 100.000 Einwohner gemeldet. Am Vortag hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) noch einen Wert von 4,9 angegeben. 54 neue Corona-Neuinfektionen wurden gemeldet, zwei Todesfälle kamen hinzu. Seit Beginn der Pandemie steckten sich in Berlin laut Statistik 180.322 Menschen nachweislich an. Die meisten gelten als genesen. 3561 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gesunken. Wie das RKI unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Dienstagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 4,9 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Sonntag und Montag war der Wert mit 5,0 angegeben worden, am Samstag mit 4,9. Am Dienstag vergangener Woche ermittelte das RKI eine Inzidenz von 5,4.

RKI: Anteil der Delta-Variante liegt nun bei 37 Prozent

Wie das RKI weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 440 Corona-Neuinfektionen sowie 31 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 3.731.564, die Zahl der Corona-Toten beträgt 91.062. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit etwa 3.630.500 an.

Trotz der derzeit niedrigen Corona-Fallzahlen gibt die Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus Anlass zur Sorge. Der Anteil der Ansteckungen mit der zuerst in Indien festgestellten Variante an allen Corona-Neuinfektionen verdoppelte sich laut RKI nach den vorerst aktuellsten Zahlen aus der dritten Juniwoche erneut auf nun 37 Prozent.