Berlin - Die Corona-Zahlen in Berlin sind erstmals seit längerem wieder etwas gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) und der Berliner Senat am Montag meldeten, lag die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen bei 947,7 – nach 965,3 am Sonntag. Berlin weist damit bundesweit weiterhin den zweithöchsten Wert nach Bremen und vor Hamburg auf. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg weist mit einem Wert von 1596,3 die höchste Inzidenz aller Stadt- und Landkreise in Deutschland auf. Bundesweit gab das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag mit 528,2 an.

Laut RKI wurden in Berlin zwischen Sonntag und Montag 220 Neuinfektionen registriert. Die Gesamtzahl aller nachgewiesenen Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 397.139. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 wurden nicht registriert. Seit Pandemiebeginn starben in Berlin nachweislich 4067 Menschen an oder mit dem Virus.

Seit Samstag gilt in Berlin in sehr vielen Bereichen die 2G-plus-Regel. Das bedeutet, dass nur Geboosterte Zugang zu Veranstaltungen haben. Wer doppelt geimpft oder genesen ist, braucht einen aktuellen Test. Im ÖPNV ist neben der 3G-Regel eine FFP2-Maske Pflicht. Die medizinische Maske gilt nicht mehr. Am Dienstag trifft sich der Senat erneut, um über die aktuelle Lage zu beraten.