Berlin - Nach wochenlangem Anstieg ist die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen den zweiten Tag in Folge zurückgegangen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen sank der Wert auf 442,9. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 67.186 Neuinfektionen verzeichnet. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 446 auf 101.790.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin beträgt laut Dashboard des RKI am Mittwochmorgen 370,3. Auch in der Hauptstadt ist der Wert damit gesunken: Gestern hatte er noch bei 372,1 gelegen. Den Berliner Gesundheitsämtern sind binnen 24 Stunden 2553 Neuinfektionen sowie fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden. Die höchsten Inzidenzen wurden in den Bezirken Neukölln (487,6), Treptow-Köpenick (421,6) und Spandau (411,5) registriert. 

Hospitalisierungsinzidenz bei 5,73

Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder am 18. November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wieviele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen.

Ab einem Wert von drei gilt in einem Bundesland flächendeckend für Veranstaltungen die 2G-Regel – das heißt, nur gegen das Coronavirus Geimpfte und von Covid-19 Genesene sind zugelassen. Am Dienstag lag die Hospitalisierungsinzidenz laut RKI bundesweit bei 5,73.

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg den RKI-Angaben zufolge auf 5.903.999. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 4.937.600.