Berlin - Bildschirme, Bildschirme, Bildschirme: Die Arbeit im Homeoffice hat im vergangenen Jahr für stark steigende Verkäufe von Computerdisplays gesorgt. Das geht aus dem gerade erschienenen Home-Electronics-Marktindex (Hemix) hervor. 

Der rasanteste Anstieg ist bei Monitoren zu verzeichnen: Bei dieser Gerätekategorie, ohne die im Homeoffice nichts mehr geht, legten die Verkäufe im Vergleich zu 2019 um knapp 60 Prozent auf rund 4,2 Millionen Stück zu.

Selbst der Desktop-PC ist zurück

Äußerst gefragt waren auch Notebooks, von denen fast 24 Prozent mehr verkauft wurden als noch im Vorjahr - insgesamt rund 4,9 Millionen Geräte. Die in früheren Jahren kaum noch nachgefragten Desktop-PCs legten immerhin um knapp elf Prozent auf rund 1,1 Millionen verkaufte Geräte zu.

Vom Homeoffice ins Wohnzimmer: Die Verbraucher orderten im vergangenen Jahr 7,2 Millionen neue Fernseher, gut elf Prozent mehr als noch 2019. Der Absatz von Spielkonsolen stieg sogar um fast 18 Prozent auf rund 2,1 Millionen Geräte. Und auch Tablets stiegen deutlich in der Gunst: Rund 4,6 Millionen verkaufte Geräte bedeuten einen Zuwachs um knapp 13 Prozent.

Raus aus dem Haus mit Wearables

Nicht Arbeit oder Unterhaltung, sondern eher Sport und Ausgleich werden all jene im Sinn gehabt haben, die 2020 insgesamt rund 6,8 Millionen Wearables angeschafft haben. Dazu gehören Smartwatches, Fitnesstracker oder vergleichbare Geräte, die viele zum Lauftraining und beim Radfahren einsetzen, aber auch zur Selbstvermessung oder für Gesundheitschecks im Alltag. Hier liegt der Zuwachs bei fast 22 Prozent im Vergleich zu 2019.