Berlin - Der Corona-Lockdown soll in Brandenburg grundsätzlich bis zum 18. April verlängert werden. Darauf habe sich das Kabinett nach der Bund-Länder-Konferenz zu den Corona-Beschränkungen verständigt, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Die Lage habe sich seit Anfang März klar verschlechtert, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zur Begründung. „Deshalb mussten wir bereits vergangene Woche erste Öffnungsschritte im Rahmen der 100er-Notbremse zurücknehmen.“ Eine Überlastung des Gesundheitssystems müsse unbedingt verhindert werden.

Woidke appellierte erneut an die Bürger, nicht zwingend notwendige Reisen weiterhin zu vermeiden. Um die Verbreitung des Coronavirus insbesondere nach Urlaubsreisen zu vermeiden, solle künftig vor dem Rückflug ein Corona-Test vorgenommen werden, sagte der Regierungschef. „Wir können nicht zulassen, dass das Virus – gegebenenfalls sogar mit der gefährlichen brasilianischen Mutation – aus Urlaubsgebieten nach Brandenburg importiert wird.“