Das Coronavirus
Illustration: Imago Images/Panthermedia

BerlinIn Berlin sind am Mittwoch 503 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus dem Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung hervor. Am Vortag waren mehr als 700 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie in Berlin stieg am Mittwoch auf 19.536.

Die meisten Neuinfektionen hat der Bezirk Mitte zu beklagen: Hier wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden 95 neue Fälle gemeldet. Auf Platz zwei liegt Neukölln mit 87 Neuinfektionen, auf Platz drei Charlottenburg-Wilmersdorf und Friedrichshain-Kreuzberg mit jeweils 62 neuen Corona-Fällen.

7-Tage-Inzidenz liegt für ganz Berlin bei 76,3

Die Berliner Corona-Ampel für die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche steht weiterhin auf Rot: Der Wert liegt hier bei 76,3. Acht Bezirke reißen derzeit die Marke von 50, die als Grenzwert für ein Risikogebiet gilt: Neukölln (173,1), Mitte (118,2), Friedrichshain-Kreuzberg (98,5), Tempelhof-Schöneberg (94,9), Reinickendorf (83,3), Spandau (67,3), Charlottenburg-Wilmersdorf (65,5) und Steglitz-Zehlendorf (56,8).

Die beiden anderen Corona-Ampeln stehen weiter auf Grün: Die Reproduktionszahl, die angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, liegt bei 0,92, die Auslastung der Intensivbetten beträgt 4,5 Prozent.

224 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung werden derzeit im Krankenhaus behandelt, davon werden 59 intensivmedizinisch betreut. 236 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben, von Dienstag auf Mittwoch kam kein neuer Todesfall hinzu. 15.126 Menschen gelten inzwischen als genesen – das sind 245 mehr als noch am Vortag. Somit verzeichnet Berlin 4174 aktive Corona-Fälle.