Washington - Ein Jahr nach dem ersten gemeldeten Corona-Fall sind in den USA mehr als 400.000 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Das geht aus den Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor.

In den vergangenen Tagen wurden demnach mehrfach mehr als 3000 Tote und mehr als 200.000 Neuansteckungen innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. In absoluten Zahlen gemessen sind die USA das Land mit den meisten nachgewiesenen Ansteckungen und Todesfällen. Mehr als 24 Millionen Infektionen wurden insgesamt verzeichnet, wobei Experten von einer hohen Dunkelziffer ausgehen.

Joe Biden: Corona-Krise als Priorität

Der künftige US-Präsident Joe Biden hat die Eindämmung der Pandemie zu einer der wichtigsten Prioritäten seiner Regierung erklärt. Er will die Bevölkerung zum Maskentragen aufrufen und eine Maskenpflicht unter anderem für Regierungsgebäude anordnen. Zudem versprach Biden, die schleppend angelaufene Impfkampagne zu beschleunigen und ein Hilfspaket durch den Kongress zu bringen.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen nachträglich korrigiert. Die Gesundheitsbehörde CDC hatte am 21. Januar 2020 die erste Coronavirus-Infektion in den USA bei einem kurz zuvor erkrankten Patienten im Bundesstaat Washington bestätigt.