BerlinThomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin (LSB), hat die unterschiedliche regionale Auslegung der seit Montag gültigen neuen Corona-Regeln kritisiert. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Irritiert sind wir über die abweichenden Regelungen in den Bundesländern. Aber selbst in den Zuständigkeitsbereichen der Berliner Senatsverwaltungen gibt es unterschiedliche Festlegungen bezüglich der Öffnung der Hallen“.

Härtel sagte weiter, beim LSB sei man froh, dass für Bundes- und Landeskader weiterhin ein Training möglich sei, und man begrüße ausdrücklich, dass sportliche Aktivitäten für Kinder bis zwölf Jahren in festen Gruppen im Freien erlaubt sind. „Warum aber diese Regel nicht gleich für alle schulpflichtigen Kinder und Jugendliche gilt, ist nicht nachzuvollziehen“, so der 69-Jährige.