Berlin - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) in den letzten 24 Stunden 10.315 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das geht aus dem Lagebericht hervor, den das RKI am Sonntagfrüh veröffentlicht hat (Stand 0 Uhr). Im gleichen Zeitraum starben 312 Menschen an oder mit dem Coronavirus. 

Wegen der Feiertage kann es sein, dass Daten nicht übermittelt wurden oder weniger getestet wurde. Am letzten Sonntag lag die Zahl der Neuinfizierten noch bei 13.755. Die Zahl der Toten lag im Lagebericht vor einer Woche noch bei 356. 

Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 139, 6. Vor einer Woche wurde noch einen Inzidenz von 161 gemeldet.  Dieser Wert gibt an, wie viele Personen auf 100.000 Einwohner sich in den letzten sieben Tagen infizierten haben. Besonders stark betroffen sind aktuell die Landkreise Bautzen (Inzidenz von 378,6) und das Erzgebirge (368,7.)

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 1.765.666 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 3. Januar, 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 34.272. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit  1.381.900 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Samstag bei 0,95. Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel Corona-Fälle nur verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt werden, „so dass der R-Wert gegebenenfalls unterschätzt wird“.

5627 Menschen werden derzeit auf den Intensivstationen behandelt (Stand: 2.1.2021). Allerdings wurden inzwischen auch über 180.000 Menschen gegen das Virus geimpft.