Berlin - Gut zwei Wochen nach dem Corona-Impfstart in Deutschland gibt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der kommenden Woche eine Regierungserklärung zur Impfkampagne ab. Das verlautete am Donnerstag aus seinem Ministerium in Berlin. Der zuständige Minister will demnach vor dem Plenum zu Planung, Ablauf und Perspektiven der Impfungen Stellung nehmen.

Am 26. Dezember wurde in einem Seniorenzentrum in Halberstadt in Sachsen-Anhalt die 101 Jahre alte Edith Kwoizalla als erste Deutsche geimpft. In den ersten Tagen hatten viele Menschen versucht, einen Termin zum Impfen zu erhalten, aber keinen bekommen. Oppositionspolitiker und Landespolitiker hatten Spahn vorgeworfen, dass der Impfstart schlecht laufe und er dafür verantwortlich sei.

Spahn betont seit Wochen, dass der Impfstoff über Wochen und Monate hinweg knapp ist, anfangs besonders, da die Produktionskapazitäten anfangs begrenzt sind. Der Bund ist für die Lieferungen der Impfdosen von den Produktionsstätten an die Länder zuständig. Die Länder sind für die Terminvergabe zuständig und für die Organisation der Impfungen vorerst durch mobile Impftrupps sowie in Impfzentren.

Auskunft zu den Impfungen gab Spahn bisher vor der Öffentlichkeit, etwa am Mittwoch in einer Pressekonferenz, vor dem Gesundheitsausschuss des Bundestags, der Ministerrunde im Corona-Kabinett und vor den Ministerpräsidenten.