Madrid/Berlin - Die spanische Regierung hat Berlin als Corona-Risikogebiet eingestuft. Das geht aus der aktualisierten Risikogebietsliste des spanischen Gesundheitsministeriums hervor. Neben dem schon zuvor so eingestuften Hamburg sind auch die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Saarland als Risikogebiete hinzugekommen. Die restlichen Regionen Deutschlands gelten nicht als Risikogebiete. Die Regelungen gelten ab Montag (16. August) und mindestens bis Sonntag (22. August).

Für Personen ohne vollständigen Impfschutz bedeutet die Einstufung nun, dass sie bei der Einreise in Spanien über einen negativen Corona-Test verfügen müssen. Laut dem Auswärtigen Amt akzeptieren die spanischen Behörden einen maximal 48 Stunden alten Antigen-Schnelltest oder PCR-Test. Genesene müssen eine Bescheinigung über ihre Genesung vorweisen, Geimpfte eine Bescheinigung über ihren vollständigen Impfschutz. Die Zertifikate werden spätestens nach der Ankunft am Flughafen kontrolliert. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Nachweispflicht ausgenommen. Eine digitale Reiseanmeldung ist in jedem Fall Pflicht.

Urlauber aus den nicht betroffenen deutschen Bundesländern, die direkt auf dem Luftweg nach Spanien kommen, müssen bei der Einreise keinen negativen Covid-19-Test und auch keinen Impfschutz nachweisen. Das Einreiseformular muss aber dennoch ausgefüllt werden.

Deutschland hat ganz Spanien als Hochrisikogebiet eingestuft. Bei der Rückkehr nach Deutschland müssen alle, die nicht geimpft oder genesen sind, zehn Tage in Quarantäne, die wiederum frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Test beendet werden kann.