Maskenpflicht in Berliner Öffis: Verkehrsverbund fordert mehr Disziplin

Die Disziplin beim Maskentragen in Berlin lässt nach. Die FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn gilt aber weiterhin. Bußgelder und Anzeigen drohen.

Fahrgäste steigen aus der U-Bahn am Berliner Alexanderplatz. (Archivbild)
Fahrgäste steigen aus der U-Bahn am Berliner Alexanderplatz. (Archivbild)Imago/Frank Sorge

Nicht jeder Fahrgast in Berlin trägt in Bus und Bahn immer eine Corona-Maske. Die Disziplin lässt nach. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) weist nun jedoch darauf hin, dass die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln wie BVG und S-Bahn weiterhin gilt. Auf Bahnsteigen und in Bahnhöfen gilt sie nicht.

„Das Tragen einer FFP2-Maske ist im ÖPNV Pflicht. Die FFP2-Maskenpflicht gilt in allen Fahrzeugen“, heißt es in einer Mitteilung.

Wer keine Corona-Maske in Berliner Öffis tragen muss

Ausgenommen von der Maskenpflicht seien unter anderem Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und Menschen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund- und Nasenschutz tragen dürfen. Zudem Gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

In Berlin riskieren Maskenmuffel ein Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro. Zudem kann die BVG Anzeige erstatten. In Brandenburg werden Bußgelder für Verstöße gegen die Maskenpflicht zwischen 50 und 250 Euro verhängt.