Berlin - Im Zuge der Corona-Krise nutzen die meisten der 780 allgemeinbildenden  Schulen in Berlin virtuelle Lernprogramme im Netz. Mit den sogenannten Schulclouds ist eine Online-Unterrichtsstunde möglich, lassen sich Hausaufgaben austauschen und Stundenpläne abstimmen. 

Jetzt teilt die Berliner Bildungsverwaltung mit, welche Cloud wie oft genutzt wird. Die Zahlen wurden nach einer parlamentarischen Anfrage des FDP-Abgeordneten Paul Fresdorf bekannt gegeben. Favorit ist demnach die Cloud „Lernraum“ des Landes Berlin. Etwa 400 Schulen nutzen sie. Die Plattform „itslearning“ wird an 24 Schulen genutzt. 26 Schulen greifen auf das Braunschweiger Unternehmen „iserv“ zurück.  An 97 Schulen wird ein anderes System genutzt. Die Schulcloud des Hasso-Plattner-Instituts, die unter anderem vom Land Brandenburg subventioniert wird, kommt an 117 Berliner Schulen zum Einsatz.

Wie viele Schule in Berlin keine Schulcloud nutzen und somit gar keine digitalen Lernangebote haben, bleibt unbeantwortet.