Berlin - Die Corona-Inzidenz steigt stetig an und erreicht Rekordwerte. Ab kommendem Montag gelten deshalb in ganz Berlin 2G-Beschränkungen. Inwieweit ist der regionale Sport davon betroffen? Lesen Sie hier, was noch möglich sein wird – und was nicht. 

Sport in Innenräumen:

Zu allen sportlichen Einrichtungen in Innenräumen, etwa Fitness- und Tanzstudios sowie Schwimmbäder und Thermen, haben nur noch Geimpfte und Genesene (2G) Zutritt, nicht aber Getestete (3G). Dasselbe gilt auch für Saunen. 

Sportveranstaltungen im Freien:

Auch für Veranstaltungen im Freien gilt ab Montag – sofern sie mehr als 2000 Besucher haben – die 2G-Regel. Für alle anderen Veranstaltungen draußen bleibt sie weiterhin eine Option.  

Kinder und Jugendliche ausgenommen:

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von den Maßnahmen nicht betroffen. Auch mit einem negativen Testergebnis können sie am öffentlichen Leben im Allgemeinen und folglich an Sportveranstaltungen im Speziellen teilnehmen. Dasselbe gilt für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. 

Der Präsident des Berliner Landessportbunds Thomas Härtel warnt vor neuen Einschränkungen im Sport für Kinder und Jugendliche: „Kinder und Jugendliche waren schon in den ersten beiden Lockdowns die Leidtragenden. Die ausgefallenen Sportangebote haben gravierende Auswirkungen mit sich gebracht – körperlich, seelisch und sozial. Das darf nicht noch einmal geschehen“, so Härtel in einem Presse-Statement

Sportveranstaltungen drinnen – Eisbären, Füchse und BR Volleys:

Bei den Spielen der drei Berliner Profi-Sportklubs Eisbären, Füchse und BR Volleys ist die 2G-Regel bereits eingeführt worden. In die Heimspielstätte der Eisbären am Ostbahnhof dürfen etwa seit 17. Oktober nur noch geimpfte und genesene Zuschauer. Die Zuschauer-Begrenzung ist allerdings entfallen: Es dürfen wieder 14.200 Menschen in die Halle. 

Sportveranstaltungen draußen – Hertha, Union und Alba:

Die beiden großen Berliner Fußballklubs Hertha und Union agierten bislang nach dem 3G-Prinzip. Beim letzten Heimspiel der Hertha gegen Leverkusen wurde die Ostkurve im Olympiastadion geöffnet, bis zu 37.500 Fans durften in die Arena. Das ist nun, nach dem neuen Beschluss des Senats, nicht mehr drin: Künftig wird auch dort 2G gelten.