Ein Polizeibeamter und ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes stehen vor einem Lokal.
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BerlinBerlins Ordnungsämter sollen die Einhaltung der Corona-Verordnung noch stärker kontrollieren als bisher. „Wir sind uns alle einig, das Entscheidende bleibt, mit den vorhandenen Regelungen um Verständnis zu werben und mit Kontrollen die Umsetzung zu überprüfen“, sagte Kultursenator Klaus Lederer (Linke) nach der Senatssitzung am Dienstag laut der Deutschen Presse-Agentur. Regelverletzungen müssten Konsequenzen haben. „Und wir werden auch stärker mit den bezirklichen Ordnungsämtern in Kontakt treten, mit dem Ziel, die Durchsetzung der Verordnung etwas weniger locker zu handhaben, als es in der Vergangenheit der Fall war.“

Es müsse Schwerpunktkontrollen geben und bei Nichteinhaltung der Regeln gegebenenfalls auch „drastische Konsequenzen“. Auf Vorschlag von Innensenator Andreas Geisel (CDU) sei besprochen worden, 240 Mitarbeiter in den Ordnungsämtern der Bezirke zusätzlich bereitzustellen. „Das ist eine erhebliche Verstärkung der Möglichkeiten, um Verordnungsverstöße zu kontrollieren und gegebenenfalls auch zu ahnden“, sagte Lederer, „auch mit Bußgeldern oder, wenn es nicht anders geht, auch mit der Schließung von Einrichtungen.“