Thomas Kutschaty, Fraktionsvorsitzender der SPD, steht im Plenum des Landtags am Rednerpult.
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BerlinThomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion in Nordrhein-Westfalen, will Menschenansammlungen an öffentlichen und beliebten Orten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mit technischen Möglichkeiten überwachen. Und falls nötig auch gleich verhindern. „Wenn belebte Kaufhäuser die Personenanzahl anonymisiert erfassen können, so muss dies technisch auch für belebte Plätze und Orte möglich sein“, sagte Kutschaty der Rheinischen Post von Donnerstag.

Man dürfe große Ansammlungen „gar nicht erst entstehen“ lassen, wird der SPD-Politiker weiter zitiert. „Es braucht schlichtweg klarere und generelle Vorgaben, um den Mindestabstand für alle gewährleisten zu können“, sagte Kutschaty zudem RP-online. Welche technischen Möglichkeiten Kutschaty für sinnvoll hält, etwa fest installierte Kameras oder auch Drohnen, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

In den letzten Wochen hatte die Polizei in Düsseldorf und Köln mehrere Menschenansammlungen wegen zu geringen Mindestabstands aufgelöst. Auch in anderen Städten kam es zu solchen Vorfällen.