Eine Intensivstation (Symbolbild)
Foto: imago images/Hollandse Hoogte/Jeffrey Groeneweg

BerlinDie Zahl der Menschen, die wegen einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinisch betreut werden müssen, ist binnen einer Woche um ein Drittel angestiegen. Das geht aus dem Intensivregister des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor.

Mit Stand Montag befanden sich laut dem RKI 353 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung, am 21. September waren es noch 267 gewesen. Von Sonntag auf Montag kamen 28 Menschen hinzu, die intensivmedizinisch betreut werden mussten.

191 Patienten mussten am Montag invasiv beatmet werden, zwölf mehr als noch am Vortag. Das sind 54 Prozent der Intensivpatienten - ebenso viele wie vor einer Woche.

17.463 Menschen haben laut dem RKI eine Behandlung abgeschlossen, 4177 sind auf Intensivstationen gestorben.

Trotz erhöhter Fallzahlen war die Zahl der Intensivpatienten in Deutschland über Wochen nicht gestiegen, anders als beispielsweise in Frankreich oder Spanien. Experten hatten dies damit begründet, dass sich vornehmlich jüngere Leute infiziert hatten.