Berlin - Auch Zahnärzte und Apotheken dürfen in Zukunft Corona-Schnelltests im Auftrag der Gesundheitsämter durchführen. Das geht aus einer Verordnung des Gesundheitsministeriums hervor, über die die Deutsche Presse-Agentur (dpa) sowie mehrere Medien berichten. Der Kreis der beauftragungsfähigen Personen und Einrichtungen werde konkretisiert, um die für die Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes erforderliche Rechtssicherheit schaffen, teilte das Gesundheitsministerium der dpa mit. 

„Schnelltests helfen, Menschen mit erhöhtem Infektionsrisiko zu schützen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Rheinischen Pos, Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung. Nun könnten im Auftrag der Gesundheitsämter „auch Zahnarztpraxen und Apotheken in Schulen, Kitas oder Pflegeheimen testen“.

Im Zuge der Verordnung wurde auch die Anzahl der Tests für ambulante Pflegedienste, insbesondere solche der ambulanten Intensivpflege auf 20 Tests pro Betreuten und Monat erhöht. Auch Bewohnerinnen und Bewohner von Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe können künftig getestet werden.