Menschen mit Masken in Boston. Die USA sind das vom Coronavirus am stärksten betroffene Land.
Foto: AP/dpa/Michael Dwyer

WashingtonMehr als 15 Millionen Menschen weltweit haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus Daten der Johns Hopkins University in Baltimore vom Mittwoch hervor. Erst Ende Juni war die Schwelle von 10 Millionen bekannten Infektionen erreicht worden. Seither hat sich die Pandemie vor allem in Nord- und Südamerika und in anderen Ländern wie Indien und Südafrika rasch ausgebreitet. Weltweit sind laut Johns Hopkins bislang knapp 620.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Das am schlimmsten betroffene Land sind laut den US-Forschern die USA. Dort gibt es mit knapp vier Millionen die meisten bestätigten Infektionen und mit mehr als 142.000 Opfern auch die meisten Corona-Todesfälle. Zuletzt vermeldeten vor allem Bundesstaaten im Süden und Westen des Landes Höchststände bei den Neuinfektionen. 

An zweiter Stelle folgt Brasilien, wo sich die Pandemie zuletzt ebenfalls rasant weiter ausbreitete. Dort gibt es Johns Hopkins zufolge knapp 2,2 Millionen bekannte Infektionen und rund 81.000 Todesfälle. Die Zahl der Neuinfektion hat sich dort innerhalb eines Monats fast verdoppelt.

Die Webseite der Universität wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher meist einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert.