Namen, Geburtsdaten und Passnummern sollen im Netz gelandet sein.
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Argentinien/BerlinDie argentinische Einwanderungsbehörde wurde Opfer eines Hackerangriffs. Unbekannte haben sich Zugang zu den internen Systemen verschafft und Daten ins Netz gestellt. Darunter sollen auch die Passdaten von 12.000 deutschen Staatsbürgern sein, wie der Bayerische Rundfunk berichtet.

Demnach sind Personen betroffen, die zwischen Ende Februar und April dieses Jahres nach Argentinien ein- oder ausgereist sind. Unter anderem sollen Namen, Geburtsdaten sowie Passnummern der Reisenden im Internet gelandet sein. Wer für die Tat verantwortlich ist, ist aktuell unklar. Argentinische Medien berichten, dass Hacker versucht haben sollen, vier Millionen US-Dollar von den örtlichen Behörden zu erpressen. Das Bundesinnenministerium gab bekannt, dass Argentinien den Vorfall bestätigt habe. Von welchen Personen die Daten in dieser Angelegenheit veröffentlicht wurden, wisse man aber nicht.