Handewitt -  Die Möbelkette Dänisches Bettenlager startet in wenigen Wochen mit neuem Namen und neuem Konzept. Vom 27. September an soll die Kette wie die dänische Mutter Jysk heißen. Bislang seien mit Dänisches Bettenlager in Deutschland und Jysk im Rest Europas zwei verschiedene Unternehmen am Start gewesen, nun würden Sortimente, Systeme und Prozesse mit einheitlichem Markennamen unter einem Dach vereinheitlicht, sagte der dänische Jysk-Chef Jan Bøgh am Dienstag am Unternehmenssitz der deutschen Jysk-Tochter in Handewitt bei Flensburg. Für die gesamte Umstellung der Kette auf das neue Konzept nimmt Jysk Deutschlandchef Christian Schirmer zufolge rund 250 Millionen Euro in die Hand. „Jysk“ steht im Dänischen etwa für „aus Jütland stammend“.

Die Jysk-Gruppe sieht sich nach dem schwedischen Möbelriesen Ikea und dem österreichischen Möbelkonzern XXXLutz mit einigem Abstand als Nummer Drei im europäischen Möbelgeschäft. Im vorigen Geschäftsjahr 2019/20 (bis Ende August) kam das Unternehmen auf 4,1 Milliarden Euro Umsatz, ein Plus von 7,6 Prozent zum Vorjahr. Dabei sprang ein Vorsteuergewinn von 489 (Vorjahr: 426) Millionen Euro heraus. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte die Kette trotz der Corona-Pandemie in Deutschland einen Rekordumsatz in Höhe von mehr als 1,1 Milliarden Euro. Früheren Angaben zufolge soll die Zahl der Geschäfte in Deutschland von derzeit rund 970 auf 1150 steigen. Insgesamt betreibt Jysk in Europa derzeit mehr als 3000 Läden mit 26 500 Beschäftigten.