In Berlin-Mahlsdorf soll das berühmte Sandmännchen, das Millionen Kinder aus dem Fernsehen kennen, ein Denkmal bekommen. Mahlsdorf wurde als Standort gewählt, weil dort Sandmännchen-Schöpfer Gerhard Behrendt (1929 bis 2006) zu Hause war. Geplant ist, bis Ende November das 1,20 Meter große Denkmal aufzustellen. 35.000 Euro soll die Sandmännchen-Statue kosten.

Hinter dem Projekt steckt eine Bürgerinitiative um den Kurator Michael Wiedemann sowie die CDU im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die Abgeordnete Katharina Günther-Wünsch hat zusammen mit ihren Parteikollegen einen Antrag im Bezirksparlament eingebracht. Die CDU und die Bürgerinitiative wünschen sich den Ullrichplatz als Standort für das Sandmännchen. „Das ist ein belebter Platz, gerade saniert, eine schöne Freifläche. Da halten sich viele Kinder auf, wie gemacht also für das Denkmal“, erklärt Katharina Günther-Wünsch der Berliner Zeitung.

Ende April stimmt die BVV über den Ullrichplatz als Standort ab. Kommt die Zustimmung, kann es mit den Planungen weitergehen. Die Bürgerinitiative hat schon einen Bildhauer gefunden und sucht Spenden für das Denkmal. Viele aus dem Bezirk haben schon ihre Unterstützung zugesichert, darunter auch Prominente, so Katharina Günther-Wünsch. „Das ist ja eine schöne Herzensangelegenheit in so schwierigen Zeiten “, sagt die Politikerin weiter. Sie will sich im nächsten Schritt dafür einsetzen, dass eine Straße in Marzahn-Hellersdorf nach Gerhard Behrendt benannt wird. Ursprünglich war das eine Idee der Linkspartei.

Der Vorschlag, nach Gerhard Behrendt eine Straße zu benennen, kam zuerst von der Linkspartei im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Wir haben das nachträglich ergänzt.