Berlin -  Beim Lebensmittel-Lieferdienst Gorillas aus Berlin hat es offenbar ein Datenleck gegeben. Wie der RBB berichtet, waren Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und bestellte Produkte  von etwa 200.000 Kunden in Berlin, Hamburg, München, aber auch zum Beispiel London, Amsterdam und Paris im Internet nachvollziehbar. 

Teilweise könnten sogar Zulieferbestätigungen in Form von Fotos von Hauseingängen und Klingelschildern einsehbar gewesen sein. Insgesamt ließen sich laut RBB rund eine Million Bestellungen aus 19 Städten abrufen. Das Unternehmen habe auf Anfrage erklärt, dass es die Sicherheitslücke geschlossen und Sicherheitstests durchgeführt habe. Nach bisherigen Erkenntnissen seien zu keiner Zeit Kundendaten veröffentlicht worden. Informiert habe man die Nutzer trotzdem über das Leck. 

Entdeckt hatte die Sicherheitslücke die IT-Gemeinschaft „Zerforschung“.  Das Kollektiv schaltete das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ein. Das Startup Gorillas wird von Investoren mit mehr als einer Milliarde Dollar bewertet.