San FranciscoDer Messenger Whatsapp stellt seinen Nutzern ein Ultimatum. In einem Pop-up wird die Zustimmung zu neuen Geschäftsbedingungen verlangt, wie das IT-Newsportal Golem berichtete. Wer dies ablehnt, kann die App ab 8. Februar nicht mehr nutzen.

Bei den Änderungen geht es vor allem um eine weitgehende Verarbeitung der Daten durch Facebook-Unternehmen wie etwa Instagram. Nach eigenen Angaben will Whatsapp eine Verbindung zwischen dem Messenger und der Plattform Facebook ermöglichen. Nutzer können so ihren Whatsapp-Account mit anderen Produkten des Facebook-Unternehmens verlinken. Bereits seit Juni letzten Jahres können die Daten zur Personalisierung, unter anderem von Werbung, auf anderen Plattformen verwendet werden.

Auf eine Nachfrage von Golem.de reagierte eine Sprecherin wie folgt: „Um jeden Zweifel auszuschließen: Es bleibt dabei, dass Whatsapp in der europäischen Region keine Whatsapp-Nutzerdaten mit Facebook zur Verbesserung von Facebook-Produkten oder Werbung teilt.“ Unklar ist, warum die deutsche Version der Datenschutzerklärung dies aber explizit erlaubt.