Berlin - Die Dating-App Bumble führt neben anderen Corona-Optionen ein Abzeichen für Geimpfte ein. Mit dem sogenannten Vaccination Badge geben Nutzer an, dass sie sich bereits haben impfen lassen. Nutzer können zudem Angaben über ihre bevorzugte Umgebung für Treffen machen. Bereits 2020 konnten Nutzer auswählen, ob sie ein Date mit oder ohne Maske und Abstand, ein reales oder ein virtuelles Treffen präferieren.

In Deutschland ist aktuell 41,5 Prozent der Bevölkerung geimpft (Stand Freitag). Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht derzeit davon aus, dass mindestens 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen gegen Covid-19 geimpft sein müssen, um eine schlimme vierte Welle zu verhindern. Bei den über 60-Jährigen müssten es sogar mehr als 90 Prozent sein. Mit den angekündigten Neuerungen hat Bumble seine Unterstützung für die Impfkampagnen in Europa bekundet.

Peter Heinz: Kein Zugang für Ungeimpfte in Stadien oder Schwimmbädern

Unterdessen haben sich in Deutschland die Grünen gegen Freiheitseingriffe für Nichtgeimpfte ausgesprochen. Zuvor hatte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung in Rheinland-Pfalz, Peter Heinz, Freiheitseinschränkungen für Ungeimpfte gefordert. Nichtgeimpften solle der Zugang etwa in Stadien oder ins Schwimmbad verwehrt werden, erklärte Heinz gegenüber der Rhein-Zeitung.

Auf Bumble legt man ein eigenes Profil mit einer Biografie an. Zudem können Nutzer den geografischen Radius angeben, innerhalb dessen sie daten möchten. Auch Alter, Geschlecht und sexuelle Orientierung sind entscheidend für die Auswahl der gezeigten Profile.