Bergen - Der ostdeutsche Akt- und Landschaftsfotograf Klaus Ender ist tot. Er sei am Donnerstag im Alter von 81 Jahren zu Hause gestorben, sagte seine Frau Gabriela Ender am Freitagabend der Deutschen Presse-Agentur. Der in Bergen auf der Insel Rügen lebende Künstler wurde Anfang der 70er-Jahre als Fotograf bekannt. 1975 war er einer der Initiatoren der ersten und größten Aktausstellung in der DDR. Die Wanderschau „Akt und Landschaft“ zählte mehr als 100.000 Besucher und galt damit als erfolgreichste Fotoausstellung der DDR. 

Die Fotos von Ender sind auch aus den begehrten DDR-Zeitschriften Eulenspiegel und Das Magazin bekannt. Er verfasste auch Aphorismen und Gedichte.