In Deutschland finden aktuell zahlreiche Demonstrationen statt. In den vergangenen Tagen waren die Menschen auch auf den Straßen, um gegen die Corona-Politik der Ampel-Regierung und die mögliche Impfpflicht zu protestieren. In Berlin sprachen bei einer Demo, die vom Mauerpark durch Prenzlauer Berg führte, am 12. März unter anderem die Juristin Nicole Reese sowie die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Heidi Müller. Die Berliner Zeitung dokumentiert im folgenden die Reden der beiden Frauen.

Die Rede von Nicole Reese im Wortlaut:

Ich freue mich sehr, dass wir so viele sind, obwohl es eigentlich noch schöner wäre, wenn wir uns nicht Woche für Woche, Monat für Monat hier versammeln müssten, um für so etwas Selbstverständliches, wie die Rechte unserer Kinder demonstrieren zu müssen. Mein Name ist Nicole Reese, Miriam und ich hatten die Idee zu dieser Bewegung und es ist schön zu sehen, wie viele wir sind. Ich bin Mutter von vier schulpflichtigen Kindern im Alter von acht bis 14 Jahren und leide seit zwei Jahren mit meinen Kindern und kämpfe für sie und ihre Rechte. Ich engagiere mich in Elterninitiativen, habe zig Briefe und Mails geschrieben, eine Partei mitgegründet, über Kinderrechte geschrieben, auf Symposien und im Fernsehen auf die Diskrepanzen hingewiesen und schlussendlich unzählige Male für Präsenzunterricht und gegen die Maskenpflicht geklagt.

Gefühlt, ziemlich erfolglos. Zu Beginn der Pandemie war da vielleicht noch die große unbekannte Gefahr und auch Solidarität, die Kinder und Eltern veranlasste die Maßnahmen zu erdulden, dies alles ist aber der Ernüchterung gewichen, dass Deutschland wohl das kinderfeindlichste Land Europas ist und wohl auch bleibt. Von Anfang an hat sich unsere Politik auf unsere Kinder gestürzt, sie zu Schuldigen gemacht und ihre Rechte missachtet. Wir alle kennen die Panikpapiere des Innenministeriums, in denen es im März 2020 hieß:

„Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.“

Diese Kommunikation sollte eine „Schockwirkung“ in der Gesellschaft erzielen und dafür sorgen, dass sich vor allem Kinder an die Corona-Regeln halten, um die ältere Generation zu schützen, anstatt auf eine differenzierte Risikokommunikation zu setzen und die betroffenen Vulnerablen zu schützen. Dies setzt sich bis heute fort. Wir alle erinnern uns an geschlossene Schulen, geschlossene Spiel- und Bolzplätze, geschlossene Sportstätten, Kontaktverbote sowie die Idee von Frau Merkel zur 1-Freund-Regel.

Wir alle wissen um das psychische Leid unserer Kinder, circa 60 Prozent fühlen sich weniger glücklich als vor Corona, Adipositas und Essstörungen haben extrem zugenommen, jedes dritte Kind hat psychische Probleme, ungezügelter Medienkonsum, Straftaten zu Lasten von Kindern und Gewalt in Familien sind enorm angestiegen.  All diese negativen Auswirkungen auf unsere Kinder waren spätestens im Sommer 2020 abzusehen; es war klar, dass die Schäden durch die Maßnahmen größer sein werden als der Schutz vor Corona. Und dennoch hat die Politik sehenden Auges die Pandemie immer wieder auf dem Rücken unserer Kinder und der Familien ausgetragen und zwar entgegen der in der UN-Kinderrechtskonvention verbrieften Rechte. Der gesellschaftliche Aufschrei blieb, und das erschüttert mich zutiefst, bleibt aus. Die Gesellschaft, vor allem die Familien selbst und ihre Kinder nehmen dieses überwiegend klaglos hin, obwohl dies rechts- und verfassungswidrig ist.

Die UN-KRK ist seit dem 18. Februar 1992 verbindlich geltendes Bundesrecht in Deutschland und gilt als einfaches Bundesrecht unterhalb der Verfassung. Kinder sind zudem als Menschen in besonderem Maße auch durch die Grundrechte geschützt. Es ist also kein Mangel an Rechten vorhanden, sondern ein Mangel an Bereitschaft, diesen Rechten auch Wirkung zu verleihen. In Artikel Drei der Kinderrechtskonvention, der mit das Wohl des Kindes überschrieben ist, heißt es:

„(1) Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleich viel ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.“

Diese vorrangige Berücksichtigung wird seit Anbeginn der Pandemie ignoriert; es sind immer die Kinder, die zuerst und am längsten die härtesten Maßnahmen ertragen müssen. Wie kann es sein, dass in Berlin und andernorts die Diskos geöffnet sind, und die Erwachsenen ohne Abstand und Maske abfeiern dürfen, während unsere Kinder immer noch 8 Stunden täglich mit Masken im Klassenzimmer sitzen und die Masken meistens sogar im Sportunterricht tragen müssen, und das selbstverständlich bestgetestet.

Wir beobachten genau diesen Mechanismus – also die härtesten Maßnahmen zu Lasten der Kinder - aktuell bei den Gesetzgebungsverhandlungen zum Infektionsschutzgesetz. Ganz abgesehen davon, dass aus meiner Sicht als Juristin mangels Überlastung des Gesundheitssystems schlichtweg keine Maßnahmen mehr gerechtfertigt sind, sind es auch hier wieder Maßnahmen bei Erwachsenen, die fallen sollen, während die Situation der Kinder wieder einmal am schlechtesten ist.

Im ersten Entwurf war noch die Rede davon, dass die Maskenpflicht zum 20.März 2022 auch in Schulen fällt und nur noch die Testpflicht bleibt, was schlimm genug ist. Dann kam eine Übergangsfrist bis zum 2. April 2022 ins Spiel und nun ist im neusten KMK Beschluss von Freitag die Rede davon, dass es zwar richtig sei, die Maßnahmen auch in den Schulen zurückzufahren, aber eine zu schnelle Lockerung Fragen aufwerfe und daher über den 20. März hinaus Maßnahmen an Schulen möglich sein müssten, um langsam die Maßnahmen, wie Masken und Tests zurückzufahren. Als Übergangsfrist wird Mai genannt.

Das bedeutet, während in der Erwachsenenwelt die Pandemie weitgehend zu Ende ist und unsere europäischen Nachbarn die Zeichen der Zeit längst erkannt haben, soll in Deutschland entgegen der UN-KRK das Wohl der Kinder weiter zurückstehen. Soweit Kinder, vor allem Ungeimpfte, von gesellschaftlicher, künstlerischer, kultureller und sportlicher Teilhabe ausgeschlossen werden, ist dies nicht nur ein Verstoß gegen Artikel 3 des Grundgesetzes, der Diskriminierung verbietet, sondern auch gegen Artikel 31 der Kinderrechtskonvention. Besonders eklatant waren die Regeln in Bayern und BW, in denen Kinder ab 12 Jahren im Herbst/Winter fast vollständig den 2G Regeln unterlagen, obwohl nicht einmal eine Impfpflicht für unter 18-jährige diskutiert wird. Diese Diskriminierung soll offenbar teilweise auch erhalten bleiben, denn nach der neuen Corona-Einreiseverordnung müssen ungeimpfte Kinder ab zwölf Jahren in Quarantäne, wenn sie aus einem Risikogebiet kommen. Diese Art von Diskriminierung durch den Rechtsstaat ist für die Betroffenen schlimm, noch schlimmer ist aber die Ächtung der Ungeimpften in Schulen und Gesellschaft.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass insbesondere Art. 3, 24, 28 und 31 der UN-KRK seit 2 Jahren massiv beeinträchtigt werden, das heißt das Recht auf vorrangige Berücksichtigung der Kinder, das Recht auf psychische und physische Gesundheit, das Recht auf Bildung und das Recht der Kinder auf angemessene Teilhabe an Freizeit, kulturellem und künstlerischem Leben. Daneben werden seit nunmehr 24 Monaten die Würde der Kinder aus Art. 1 GG und das Recht auf körperliche Unversehrtheit aus Art. 2 GG von Politik, Gesellschaft und Justiz massiv missachtet; ein unhaltbarer Zustand für eine freiheitliche Demokratie.

Wenn ich dann vor einigen Tagen auf Twitter von Herrn Stamp (Familien- und Flüchtlingsminister in NRW von der FDP) lesen muss, dass er meint das Wertegerüst von Menschen, die trotz des Leids durch den Krieg in der Ukraine immer noch über die Maskenpflicht von Kindern lamentieren offenbar problematisch ist, macht mich dies fassungslos. Seit wann kann man Leid gegeneinander aufrechnen? Seid wann darf man gegen Unrecht nicht mehr kämpfen, nur weil andernorts noch schlimmeres Unrecht geschieht. Und wie wollen wir Frieden, Recht und Demokratie in die Welt bringen, wenn wir es schon in unserem eigenen Land nicht schaffen, unsere Kinder – das wohl wertvollste - was wir haben, zu schützen.

Ich appelliere an Euch an Sie alle. Hört auf mitzumachen. Stellt Euch schützend vor Eure Kinder und akzeptiert keine roten Linien mehr. Schreibt an die Parteien, an die Politik, die Verbände und macht einfach nicht mehr mit, dann ist es vorbei.

Die Rede von Heidi Müller im Wortlaut:

Ich bin gelernte Kinderkrankenschwester, Psychologin, Familientherapeutin, Kinder- und Jugendpsychotherapeutin. Meine fachlichen Schwerpunkte sind: Psychosomatik, Bindungsstörungen, Traumabehandlung, Kinderschutz. Ich bin seit 1989 in   verschiedenen Berliner Kinderkliniken beschäftigt. Meine Kollegen sind Kinderärtz*innen.

Ich verstehe mich als Anwältin der Kinder: Dies kann bedeuten, die Interessen des Kindes /des Jugendlichen gegen zwanghafte, leistungsabfordernde Eltern zu vertreten, oder Kinder vor Gewalt, Vernachlässigung und Missbrauch zu schützen. In dieser ganzen Bandbreite liegt meine Arbeit. Ich habe immer an die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit geglaubt. Aber das, was ich hier seit zwei Jahren bei den Kindern und den Jugendlichen beobachte, widerspricht meinem beruflichen/ persönlichen Ethos und meinem Menschenbild.

Ich halte hier heute meine Rede für euch, weil ich weiß, wie es den Kindern und Jugendlichen in der Pandemie geht. Und ich nehme es schon vorweg: Es geht vielen nicht gut! Das fängt mit dem leidigen Thema: Maske tragen in der Schule an. Einen Satz höre und hörte ich sehr häufig: „Kinder gewöhnen sich doch an das Maske tragen.“ Dazu kann ich nur sagen: Ja, das stimmt!

Kinder gewöhnen sich an alles. Weil es ihre Überlebensstrategie ist, ein lebensnotwendiger Anpassungsprozess! Kinder gewöhnen sich Gleichgültigkeit. Kinder gewöhnen sich an einen lieblosen Umgang. Kinder gewöhnen sich an Ungerechtigkeiten. Kinder gewöhnen sich an verbale Abwertungen. Kinder gewöhnen sich an seelische Gewalt. Kinder gewöhnen sich an körperliche Gewalt. Kinder gewöhnen sich an sexuelle Gewalt. Weil sie keine andere Wahl haben!

Für mich ist das stundenlange Maske tragen eine Misshandlung von Schutzbefohlenen. Eins ist sicher: Die Masken schaden den Kindern. Physiologisch , emotional, entwicklungspsychologisch und sozial. Ich möchte heute von meinen Erfahrungen aus der Kinderklinik berichten. Auch in den Kliniken gibt es unterschiedliche Meinungen über das Infektionsgeschehen von Covid 19 bei Kindern und Jugendlichen! Die Meldungen aus den Medien sind oft widersprüchlich und verwirrend. Kinderärzte sind auch nur Menschen und informieren sich nicht ausschließlich aus den Fachpublikationen, sondern holen sich den schnellen Informationskick aus den Alltagsmedien. Ärzte googlen Symptome, Krankheiten, Behandlungsmöglichkeiten. Klinikärzte hörten den „Drosten-Podcast“ und diskutierten diesen bei der gemeinsamen Pause mit den Kollegen. Das nur anekdotisch am Rande...

Nun zu den Covid 19 Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Ich habe mich auf den Seiten des  RKI, STIKO, DIVI umgeschaut und festgestellt, dass es wenig  zielführende Informationen dazu gibt. Außer, dass der überwiegende Teil der Kinder asymptomatische oder milde moderate Infektionsverläufe  von ein –bis dreiwöchiger Dauer zeigt.

Wie war es bei uns im Kinderkrankenhaus? Wir haben wir keine Covid 19 erkrankten Kinder in den letzten zwei Jahren im Krankenhaus behandelt. Wir haben zahlreiche Kinder mit positiven Tests mit anderen Erkrankungen oder Problemen behandelt. In diesem Winter wurden deutlich mehr Kinder, mit zum Teil schweren RSV -Infektionen im Krankenhaus behandelt. Die Kinderärzte sind sich einig, dass dies durch die Isolation in den Lockdowns zu erklären ist.

2020, das erste Pandemiejahr: In anfänglicher Panik wurde versucht beinahe jedes Kinder mit Sepsis oder bakterieller Lungenentzündung, auch ohne einen positiven Test, als typische Covid-Infektion zu deklarien. Da hörte man Sätze von Chefärzten, Oberärzten, Klinikdirektoren, bei Sicht des Röntgenbildes: „Wir kennen solche Lungen. Das sind die typische Covid-Milchglastrübungen der Lunge“. Es folgte eine Meldung an das Gesundheitsamt. Auch wurden Neugeborene von ihren Müttern getrennt, wenn die Mutter oder das Kind ein positives Testergebnis hatten. Was mich erstaunte, war, dass die Mütter dies so hinnahmen.

Ein Fall macht mich bis heute traurig. Ein Kind (Schulkindalter) mit Leukämie, mitten in der Chemotherapie, kam ins Krankenhaus mit leichtem Fieber, Husten,Schnupfen, Schlappheit. Es wurde ein Covid PCR und Mulitiplex PCR gemacht

Das Ergebnis zeigte: Einen hoch positiven Influenza-Test und einen schwach positiven Covid-Test mit einem Ct Wert nahe 40. Das bis dato tapfere Kind wurde isoliert, das Gesundheitsamt wurde informiert, es durfte keinen Besuch empfangen. Das Personal musste sich die komplette Schutzausrüstung anziehen. Die Diagnose Covid 19 löste bei diesem Kind enorme Angstzustände aus,die letztendlich mit Tavor (Benzos- Starkes Beruhigungsmittel) behandelt wurden.

Nun komm ich in das Jahr 2021: die Kinderimpfungen beginnen. Brauchen Kinder eine Impfung? Kinder mit einem normal funktionierenden Immunsystem sind durch Corona praktisch nicht gefährdet. Die Impfung soll vor schweren Verläufen schützen. Es ist mittlerweile jedem bekannt, dass sie weder verlässlich vor einer Ansteckung schützt, noch Übertragungen verhindert. Geimpfte und Ungeimpfte können gleichermaßen ansteckend sein.

Am 16. August.2021 wurde die Impfempfehlung von der Stiko für alle 12 -17 jährigen herausgegeben. Als einzige Begründung für die Impfung gibt die Stiko an: Abwehr von psychosozialen Folgeerscheinungen und dies nach nach ärztlicher Aufklärung zum Nutzen und Risiko. Hab ich das richtig verstanden, die Impfung soll die Jugendlichen nicht vor dem Virus schützen , sondern vor Mobbing und sozialer Ausgrenzung?

Die Impfempfehlung der Stiko für die 5- 11 jährigen Kinder vom 9. Dezember.2021: Für Kinder ohne Vorerkrankung gibt es keine generelle Impfempfehlung. Die 5- 11 Jährigen können bei individuellen Elternwunsch nach ärztlicher Aufklärung geimpft werden. Die Stiko schreibt: Das Risiko seltener Nebenwirkungen kann aufgrund der eingeschränkten Datenlage derzeit nicht eingeschätzt werden. Wie ist diese Empfehlung mit den Massenimpfungen vor den Schulen vereinbar?

Zu den Impfnebenwirkungen: Die verfügbaren Informationen über Nebenwirkungen und Todesfälle im Zusammenhang mit der Impfung von Minderjähirgen findet man beim Paul-Ehrlich-Institut im Sicherheitsbericht 7. Februar. 2022: Bei den Jugendlichen liegen 3120 Verdachtsmeldungen vor. Bei den 5 - 11jährigen Kinder liegen 398 Verdachtsmeldungen mit 5 schwerwiegenden Fällen vor. Meine Frage ist, wie realistisch sind diese Angaben des PEI ?

Zurück in die Kinderklinik: Ich fragte seit dem Frühjahr 2021 viele verschiedene Kinderärzte, wie ihre Sicht auf diese Covid Impfung für die Kinder sei. Alle hielten sich bedeckt, sagten auch, dass dies nicht nötig sei, warteten auf die Stiko-Empfehlung und versprachen, dass es immer eine ausführliche Risiko-Nutzen-Analyse gemeinsam mit den Eltern geben werde. Im Sommer 2021 folgten die Kinderärzte den Stiko-Empfehlungen, vergaßen offensichtlich das Versprechen, und empfahlen den Eltern sogar das Impfen ihrer Kinder.

Im Dezember fand in der Klinik eine große Impfaktion der kleinen Kinder statt. Die Kinderärzte zeigten sich „altruistisch“ mit Ehrgeiz, Enthusiasmus impften nun die 5 – 11 jährigen Kinder. Nun zu den vermutlichen Nebenwirkungen, die in der Kinderklinik „landen“. Täglich kommen Kinder und Jugendliche mit unspezifischen neurologischen, kardialen, sonstigen Problemen, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen.

Das Problem ist, dass die Dokumentation des genauen Impfstatus, von dem jeweiligen diensthabenden Arzt abhängt. Einige Ärzte dokumentieren sehr genau die Daten der Impfung, andere dokumentieren nur: Geimpft gemäß Stiko-Empfehlung, Selbst wenn die Eltern oder Kinder/Jugendlichen deutlich den zeitlichen Zusammenhang zu der Impfung angeben,ist dies von dem jeweiligen Arzt abhängig!

Einige exemplarische Bespiele möchte ich hier berichten. 7-jähriges Kind,14 Tage nach BionTech Impfung Kopfschmerzen, Erbrechen, schlechter Allgemeinzustand, will nur liegen. Diagnose: Encephalitits....das ist eine Gehirnentzündung, wird mit Kortison erfolgreich behandelt. Kind hatte im Dezember, vor der Impfung einen positiven Schnelltest. Deshalb: Diagnose Long covid!

15-jähriges Kind, direkt nach erster Impfung: Müdigkeit, Schwäche, Erschöpfung, hält über Wochen an, kann nicht zur Schule, keine Freizeitaktivität, nur liegen. Eltern und Kind geben immer wieder Zusammenhang an... Ärzte wehren vehement ab! Kollegin von mir spricht mit dem Kind und findet heraus, dass der Familienhund im Sommer gestorben war, aufgrund einer unterstellten verlängerten Trauerreaktion, wird eine Depression diagnostiziert, die diese genannten Symptome ausgelöst habe. Empfehlung für das Kind: Kinder- und Jugendpsychiatrischen Behandlung.

Ein Jugendlicher mit einer chronischer Darmerkrankung, etlichen missglückten OPs und einer offenen Bauchwunde, wurde kurz vor bevorstehender Entlassung geimpft. Entzündungswerte stiegen in die Höhe, die Wunde blutete, das Kind schrie vor Schmerzen und bettelte um Schmerzmittel. Ich fragte eine Fachärztin nach der Möglichkeit, ob die Impfung, bei einem mehrfach operierten Kind, diese   Entzündung im Körper verursacht haben könnte? Die Antwort lautete: „Die Impfung geht in den Oberarm und dort bleibt sie auch“.

Ich vermute, dass die Nebenwirkungsrate deutlich höher liegt, als die publizierten Daten des Sicherheitsberichts.

Meine Frage lautet nun: Was ist mit den Kinderärzten los? Wie kann das erklärt werden? Ihr habt die Fakten, ihr seht die Kinder. Aber warum werden die Nebenwirkungen nicht gesehen oder sogar abgewehrt? Sind das Abwehrmechanismen? Was müsst ihr abwehren geht es um Schuld, die ihr abwehren müsst?

Zu den Abwehrmechanismen gehören unter anderem Verleugnung: Das Nicht -Anerkennen eines unerwünschten Teils der Realität im Außen. Intellektualisierung: „Wir sind die Wissenschaftler, wir wissen es besser.“ Abwertung: Von fragenden Eltern und Kinder, Augenrollen im Gespräch oder sich drüber lustig machen. Eltern fühlten sich sicher, als ihr Kinderärzte die Impfungen empfohlen habt. Für mich ist es immer noch nicht nachvollziehbar, warum ein Kind gegen Covid geimpft werden sollte.

Ich wünsche mir einen fachlichen Diskurs, Fehleranalysen. Gute Medizin war bisher immer Überprüfen von mehreren Hypothesen und Differenzialdiagnosen, Hinweise und Wünsche von Eltern und Patienten ernst nehmen. Ich wünsche mir einen kritischen Blick auf die Pharmaindustrie und auf die wirtschaftlichen Interessen der jeweiligen Krankenhauskonzerne. Und ich weiß, dass es viele Ärzte gibt, die diesen kritischen Blick haben. Ich wünsche mir, dass Kritik geäußert wird und das zustimmende Schweigen ein Ende hat.

Ich hab das nun nicht mehr ausgehalten: Ich habe zum 30. April meinen Job in der Klinik gekündigt.