Der wohl teuerste Döner Berlins: Dieser Luxus-Kebab kostet fast 30 Euro

Auch bei dem beliebten Berliner Fast Food-Snack explodieren die Preise. Wo es den vielleicht teuersten Döner in der Hauptstadt gibt – und was ihn besonders macht.

Ein Döner auf einem Teller.
Ein Döner auf einem Teller.imago/Chromorange

Dieser Kebab hat es in sich: Den wohl teuersten Döner Berlins gibt es im Hotel Adlon. Mit stolzen 29 Euro pro Stück lässt er die Sorgen vor Kebab-Preisen von 7,30 Euro aus dem April blass erscheinen. Inzwischen liegen die Döner-Kosten in der Hauptstadt gerne mal bei fünf bis sieben Euro, doch der „Adlon Döner Kebab“, wie er auf der Karte heißt, stellt diese Preise in den Schatten. Wie rechtfertigt sich der stolze Preis?

„Mit einem herkömmlichen Döner hat unserer kaum etwas gemein“, sagt Sabina Held, Pressesprecherin des Adlon auf Anfrage von T-Online. „Wir haben den Berliner Klassiker weit abstrahiert, quasi à la Adlon interpretiert“, so die Sprecherin gegenüber dem Nachrichtenportal.

Daraus besteht der neu interpretierte Luxus-Kebab

Bei dem Döner „á la Adlon“ handelt es sich um ein gefülltes Fladenbrot mit Filetstreifen vom Kalbsrücken, Salat und Kraut, Tomaten, roten Zwiebeln und einer speziellen Trüffelcrème. Im Sommer dieses Jahres wurde der Döner noch weiter veredelt, erzählt: „Jetzt wird auch noch frischer Trüffel draufgehobelt.“ Deshalb sei der Preis von zuletzt 19 auf 29 Euro angehoben worden, so die Sprecherin. Mit den gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreisen habe das nichts zu tun. „Wir hobeln die frischen Trüffel nicht gerade sparsam drüber, das rechtfertigt die Preiserhöhung.“

Abschreckend wirke der Preis auf die Gäste des Berliner Luxushotels nicht, erzählt Held. Der edle Döner sei ein „absoluter Renner“. Der Döner und die Currywurst, die im Adlon für 23 Euro angeboten wird, seien sogar die meistbestellten Gerichte in der Lobby.