Zwei Packungen Toilettenpapier stecken in einem Fahrradkorb.
Foto: dpa/Daniel Karmann

BerlinIn den Anfangsmonaten der Corona-Krise hamsterten die Deutschen vor allem eines: Toilettenpapier. Das führte zu leeren Regalen und Rationierungen im Supermarkt. Doch dann schien der Bedarf gedeckt - die Umsätze der Hersteller brachen ein. Jetzt normalisiert sich die Nachfrage nach Toilettenpapier langsam wieder, wie aus Zahlen des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervorgeht. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ darüber berichtet.

Zwar lag die Nachfrage nach Toilettenpapier Ende Juni noch rund 20 Prozent unter dem Niveau des gleichen Zeitraums 2019. Der Trend geht aber in Richtung des Vorjahresniveaus. Das könnte darauf hindeuten, dass die Vorräte bald aufgebraucht sind.

Zu Beginn der Corona-Krise war der Absatz von WC-Papier  nach oben geschnellt. In einzelnen Wochen wurde mehr als doppelt so viel verkauft wie in der gleichen Kalenderwoche 2019, wie aus den Nielsen-Daten hervorgeht. Wenige Wochen darauf zeigte sich die Folge dieser Hamsterkäufe: Anfang April brach der Absatz ein - teils lag die Nachfrage mehr als 40 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Laut der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ rechnet die Branche damit, dass sich die Nachfrage nun normalisiert.