Deutscher Film „Im Westen nichts Neues“ in Oscar-Vorrunde

92 Länder bewarben sich in der Sparte „International Feature Film“. Der deutsche Vertreter „Im Westen nichts Neues“ ist jetzt unter den Top 15. Fünf werden am Ende für den Oscar nominiert. 

Szene aus „Im Westen nichts Neues“
Szene aus „Im Westen nichts Neues“dpa/Reiner Bajo

Der deutsche Film „Im Westen nichts Neues“ hat im Oscar-Rennen eine weitere Hürde mit Erfolg genommen. Der Kriegsfilm von Regisseur Edward Berger schaffte es auf die sogenannte Shortlist von insgesamt fünfzehn Kandidaten, wie die Oscar-Akademie im kalifornischen Beverly Hills am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. 92 Länder hatten sich für 2023 um den Oscar in der Sparte „International Feature Film“ beworben.

„Im Westen nichts Neues“ nach der Buchvorlage von Erich Maria Remarque aus dem Jahr 1929 zeigt das Grauen des Ersten Weltkriegs aus der Sicht eines jungen Soldaten. Die Hauptrolle spielt der Österreicher Felix Kammerer. Neben dem deutschen Beitrag kamen unter anderem Filme wie „Corsage“ (Österreich), „Saint Omer“ (Frankreich) und „Bardo, die erfundene Chronik einer Handvoll Wahrheiten“ (Mexiko) in die Vorauswahl.

„Im Westen nichts Neues“: Auch Filmmusik auf Oscar-Shortlist

Auch der deutsche Komponist Volker Bertelmann ist im Oscar-Rennen weitergekommen. Der Musiker, bekannt unter dem Künstlernamen Hauschka, schaffte es mit seiner Komposition für den Kriegsfilm  auf eine Shortlist von 15 Anwärtern.

Von der Shortlist werden am 24. Januar fünf Filme für die Endrunde nominiert. Die Verleihung der Oscars ist für den 12. März 2023 geplant.