Thyssenkrupp ist eines der Unternehmen, das von der Bundesregierung Staatshilfen im Zuge der Corona-Krise bekommt.
Foto: dpa/Marcel Kusch

BerlinViele Unternehmen wie die Lufthansa oder TUI bekommen finanzielle Unterstützung von der Bundesregierung im Zuge der Corona-Krise. Die Transparenzinitiative „FragDenStaat“ und die „Bürgerbewegung Finanzwende“ finden die Verteilung der Hilfen nicht transparent und haben deshalb einen „Coronahilfen-Tracker“ gestartet.

Auf der Liste ist einsehbar, welches Unternehmen wie viel Geld in welcher Form bekommt und ob es beispielsweise 2019 auf seine Aktien anfallende Gewinnanteile, die sogenannten Dividenden, ausgezahlt hat. Denn bisher gebe es kaum Auflagen und keine Transparenz darüber, welches Unternehmen wie viel Staatshilfe genau erhalte. 

„Konzerne, die durch ihre internationalen Unternehmensstrukturen Steuern umgehen oder durch klimaschädliche Aktivitäten gegen die Pariser Klimaziele agieren, können nun Hilfen vom Staat erhalten“, so „FragDenStaat“. Das dürfe nicht passieren. Bisher sind 15 Unternehmen in der Liste verzeichnet, darunter die Deutsche Bahn, Adidas und Puma, Sixt sowie Aida Cruises.