München/Berlin - Die Macher der Doku-Serie „FC Bayern – Behind The Legend“ sind überzeugt, dass sie dem Publikum ein reales Bild vom Innenleben beim deutschen Fußball-Rekordmeister zeigen. „Ich war sehr überrascht, wie Bayern immer mehr möglich gemacht hat“, sagte Regisseur Simon Verhoeven am Dienstag bei einem Pressegespräch zu der sechsteiligen Dokumentation, die vom 2. November an exklusiv bei Prime Video läuft. „Es war für uns ein riesengroßer Schritt“, sagte Mediendirektor Stefan Mennerich dazu, einem externen Filmteam Zutritt zur heiligen Teamkabine oder der Vorstandsetage zu ermöglichen.

Kameramann Nepomuk V. Fischer war etwa dabei, als Trainer Hansi Flick seiner Mannschaft direkt nach dem Gewinn des Meistertitels in der Kabine seinen Abschied mitteilt. Fischer war während Corona Teil der sogenannten Team-Blase. Startpunkt der Aufnahmen war das von den Bayern gewonnene Champions-League-Finalturnier in Lissabon 2020.

Christoph Schneider, Geschäftsführer von Prime Video Deutschland, spricht von einem „cineastischen Ansatz“. Die Serie sei keine reine Sport-Dokumentation. „Der FC Bayern ist einfach eine eigene Liga. Es ist faszinierend, da genauer hinzuschauen“, äußerte Produzent Quirin Berg von W&B Television. Er glaubt, dass die Zuschauer „elektrisiert“ werden. Zum finanziellen Aufwand machten die Partner keine Angaben.

FC Bayern erhofft sich durch die Doku noch mehr Strahlkraft 

Der FC Bayern erhofft sich laut Mennerich durch die Doku mit exklusiven Blicken hinter die Kulissen und ins Innenleben des Vereins internationale „Reichweite, Relevanz und Strahlkraft“. Die heutige Spielergeneration sei offener für so ein Projekt. Bei den Profis sei die Serie beim Anschauen „super“ angekommen, sagte Mennerich.

Amazon gebe dem Verein eine riesige Reichweite beim Kampf um Fans weltweit. Für Filmemacher Verhoeven ging es nicht darum, einen boulevardjournalistischen Blick auf den FC Bayern zu liefern. Die Premiere findet am kommenden Montag in München unter Teilnahme von Spielern und Vereinsverantwortlichen des FC Bayern statt.