WashingtonDas Weiße Haus hat laut einem Medienbericht hochrangige Regierungsbeamte angewiesen, nicht mit dem Team von Joe Biden zu kooperieren. 

Amts- und Abteilungsleiter hatten sich laut der „Washington Post“ bereits darauf vorbereitet, dem Team des zukünftigen US-Präsidenten Übergabe-Briefings zu präsentieren und auch Büroräume für die Biden-Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen. Nun seien sie jedoch darüber informiert worden, dass der Übergang erst anerkannt werde, wenn die Wahl des Demokraten von der General Services Administration bestätigt wurde, heißt es in dem Bericht. Die durch Trump eingesetzte GSA-Chefin Emily Murphy weigere sich, Papiere zu unterzeichnen, die Bidens Team Zugang zu Beamten und Informationen der Behörde ermögliche.

„Uns wurde gesagt: Ignorieren Sie die Medien, wartet auf Offizielles von der Regierung“, zitiert die Zeitung einen ein hochrangigen Verwaltungsbeamten, der anonym bleiben will. Laut der „Washington Post“ haben viele Beamte ihren Mitarbeitern nun verboten, Biden-Leute zu Budgets, Projekten, Krisenherden und laufenden Verfahren zu informieren.

Bidens Team prüfe derzeit juristische Möglichkeiten gegen die Verzögerungstaktik und sei zunehmend besorgt darüber, dass die Situation die Arbeit in die Länge ziehen und behindern könnte, heißt es in dem Bericht.