Berlin - Ein weiterer Schritt zurück ins Berliner Nachtleben: Mit dem Projekt „Draußenstadt“ hat der Berliner Senat unter anderem Freiluftpartys genehmigt, die mit einem Betrag von sieben Millionen Euro unterstützt werden. Wie die Berliner Morgenpost berichtet, wurden insgesamt zwölf Orte im Freien durch den Senat festgelegt, an denen in den kommenden Wochen unterschiedliche Veranstaltungen stattfinden werden.

Einer der festgelegten Orte sind die Tamara-Danz-Höfe in Friedrichshain. Am Sonnabend soll hier der Veranstalter Cura Berlin eine Party schmeißen, bei der ein Teil des versiegelten Bodens als symbolischer Akt entsiegelt werden soll. Dies ist als Zeichen für mehr Grünflächen in den Städten gedacht. Musik kommt an diesem Abend von Saramé und Ogazón. Der Eintritt beträgt 7,90 Euro. Außerdem muss ein negatives Corona-Testergebnis vorgelegt werden.

Plattenlabel lädt zum Tanzen zu elektronischer Musik ein

Die nächste Party soll am Sonntag auf demselben Gelände an der Rudolfstraße 18 in Friedrichshain stattfinden. Das Plattenlabel Sumpfkrüge lädt Feierwillige an diesem Tag von 16 bis 21 Uhr zum Tanzen zu elektronischer Musik ein. 

Diese weiteren Termine sind in den Tama-Danz-Höfen geplant:

  • Freitag, 6. August: Vinylwohnzimmer, 18 bis 21 Uhr
  • Sonnabend, 7. August: SEV x 95, 15 bis 22 Uhr
  • Sonntag, 8. August: Beat Unit, 16 bis 21 Uhr
  • Donnerstag, 12. August: Amplify 1, 18 bis 21 Uhr
  • Freitag, 13. August: 195, 18 bis 22 Uhr
  • Sonnabend, 14. August: Calentura, 15 bis 22 Uhr
  • Sonntag, 15. August: Atlantis, 15 bis 21 Uhr

Am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf soll zudem die Party Park'n'Rave veranstaltet werden. Diese findet am Sonnabend, 14. August, von 10 bis 22 Uhr und am Sonntag, 15. August, von 12 bis 22 Uhr statt. 

Nach Angaben der Berliner Clubcommission wurde nur ein Bruchteil der beantragten Partys genehmigt. „Das hat natürlich für Enttäuschung gesorgt“, sagte ein Sprecher. Einige Veranstalter würden nun weiterhin auf die Zusage des Senats warten. Andere wollen ihre Visionen nun auf eigene Faust und ohne finanzielle Unterstützung umsetzen.