Berlin - Schülerinnen und Schüler, die im Frühling ihr Abitur schreiben, sollen mehr Lernzeit bekommen. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) kündigte am Freitag in der „Abendschau“ des RBB an, dafür den letzten Schultag für Abiturientinnen und Abiturienten um drei Wochen nach hinten zu verschieben.

„Eigentlich ist der 23. März der letzte Schultag, wir schieben das für die Abiturienten um drei Wochen nach hinten, damit sie eine Woche mehr Lernzeit haben und dann in den zweiwöchigen Osterferien lernen können“,  so ein Sprecher der Bildungsverwaltung zur Berliner Zeitung.

Als weitere Erleichterung gebe es ein Rücktrittsrecht vor der Abiturprüfung und pro Prüfung 30 Minuten mehr Zeit, sagte Scheeres weiter dem RBB. Die Bildungsverwaltung habe zudem zusätzliche Prüfungsaufgaben zusammen mit Brandenburg auf den Weg gebracht, so dass die Lehrer eine größere Auswahl hätten.

Die genauen Daten für die Abiturprüfungen stünden noch nicht fest, da sich Scheeres noch mit dem brandenburgischen Kultusministerium unter SPD-Ministerin Britta Ernst absprechen müsse. Die beiden Länder teilen Termine und Aufgabenpools für zahlreiche Fächer – eine Verschiebung müsste also ebenfalls gemeinsam beschlossen werden.

Nach dem ursprünglichen Prüfungsplan war die erste Abiturprüfung in Berlin für den 12. April geplant. Der Landeschülerausschuss hatte eine Verschiebung um einen Monat gefordert.

In einer früheren Version des Textes stand, dass Bildungssenatorin Scheeres den letzten Schultag für die Abiturienten um eine Woche nach hinten schieben will. Richtig sind aber drei Wochen. Wir haben den Fehler korrigiert.