Braunschweig - Keinen Flugschein, aber immerhin einen Führerschein: Auch Hobby- und Drohnenpiloten müssen seit Jahresbeginn in EU-Staaten einen sogenannten EU-Kompetenznachweis vorweisen. Das verlangt die neue EU-Drohnenverordnung, sobald die Drohne 250 Gramm oder mehr wiegt – oder eine Kamera an Bord hat. Bisher galt dies für Drohnen über zwei Kilogramm. Es gibt Übergangszeiten, aber vom 1. Januar 2022 an muss jeder Drohnen-Pilot den EU-Kompetenznachweis oder ein EU-Fernpiloten-Zeugnis haben, wie das Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig mitteilte.

Bislang hätten sich fast 79.000 Menschen für die Online-Prüfung registriert, fast 75.000 hätten bestanden. An dem Test hat sich Kritik entzündet – zu leicht soll er sein, und zu leicht zu manipulieren. Das Bundesamt wies die Vorwürfe zurück.