Berlin - Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin will per Eilantrag die Zulassung von 18.000 Stadionbesuchern auf 3G-Basis für das anstehende Spiel gegen den VfL Wolfsburg erwirken. Das teilte der Club am Dienstag mit. Union hatte den Antrag am 4. Oktober bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport gestellt, bis Montag jedoch keine Entscheidung erhalten. Deshalb habe sich der Club per Eilantrag an das Berliner Verwaltungsgericht gewandt. Voraussetzung für den 3G-Status ist, dass die Besucher geimpft, genesen oder negativ getestet sein müssen.

„Das Gericht soll feststellen, dass eine starre Kapazitätsbeschränkung von 50 Prozent bei dem auf Basis eines ausführlichen Hygienekonzeptes beantragten 3G-Modell für das Spiel gegen Wolfsburg nicht gerechtfertigt ist“, hieß es in einer Vereinsmitteilung. Union empfängt Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky).