Berlin - Der Entertainer Elton ist ein Bewunderer von Heinz Erhardt und Stefan Raab.

„Es gibt niemanden, dem ich nacheifern oder den ich gar kopieren möchte“, sagte der 51-Jährige der dpa zum Start seiner ProSieben-Show „Blamieren oder Kassieren XL“ als eigene Sendung. „Aber es gibt natürlich viele Künstler, die ich bewundere. Allen voran Heinz Erhardt, den ich zu gerne persönlich kennengelernt hätte und den ich immer gerne zitiere. Aber ganz klar auch meinen Entdecker und Freund Stefan Raab, ohne den ich heute nicht wäre, wo ich bin. Er ist ohne Zweifel einer der ganz Großen. Und das sage ich nicht nur, weil ich mir sicher bin, dass er dieses Interview lesen wird.“

„Blamieren oder Kassieren“ läuft seit dieser Woche immer mittwochs ab 21.25 Uhr auf ProSieben, während „Zervakis & Opdenhövel. Live.“ Sommerpause macht. Zuschauer kennen das Quiz für Schnelldenker als Kolumne aus früheren Ausgaben der Comedysendung „TV total“.

ProSieben-Mann Elton zog dazu immer einen roten Samtanzug an. Dieses Markenzeichen wird bleiben, so der Quizmaster: „Natürlich gibt es kein "Blamieren oder Kassieren" ohne den roten Anzug. Er ist neben dem genialen Konzept - es werden Fragen gestellt und die Kandidaten müssen antworten - vermutlich einer der Hauptgründe, warum die Leute dieses Quiz so lieben. Privat trage ich den Anzug nicht, da es sich um ein Einzelstück handelt.“ Für den Alltag wäre er daher zu schade.

Elton ist Quiz-Profi und kennt beide Seiten. Er sitzt beim ARD-Quiz „Wer weiß denn sowas?“ selbst im Rateteam. Was ihm mehr Spaß macht? „Es hat beides Vorteile. Wenn man die Fragen nur beantworten muss, kann man es sich auf seinem Sitz gemütlich machen und muss nicht mal was vorbereiten. Das ist natürlich ziemlich angenehm. Allerdings besteht auch immer die Gefahr, sich zu blamieren.“ Dieses Risiko bestehe für ihn als Quizmaster eher nicht, so Elton. „Da muss ich eigentlich nur die Fragen richtig vorlesen und dabei gut aussehen. Also übe ich das Lesen vorher fleißig und der Rest ergibt sich von alleine.“