Genf - Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) sieht bislang keine Hinweise dafür, dass ein Todes- sowie ein Krankheitsfall in Österreich auf Impfungen mit dem Astrazeneca-Vakzin zurückzuführen sind. Das teilte die EMA am Mittwoch mit. Nach österreichischen Angaben war eine 49 Jahre alte Frau an den Folgen schwerer Gerinnungsstörungen gestorben, nachdem sie eine Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin erhalten hatte. Eine weitere Frau, die aus derselben Charge geimpft worden sein soll, erlitt eine Lungenembolie. Auch wenn zunächst kein kausaler Zusammenhang ausgemacht wurde, wurden die Impfungen aus der betreffenden Charge zunächst gestoppt.

„Obwohl ein Qualitätsmangel zu diesem Zeitpunkt als unwahrscheinlich angesehen wird, wird die Chargenqualität untersucht“, hieß es dazu am Mittwoch von der EMA.