Wiesbaden -  Hanna und Mohammed sind in Berlin die beliebtesten Namen für Neugeborene im vergangenen Jahr gewesen. Das geht aus einer Erhebung hervor, die die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) aus Wiesbaden am Montag vorstellte. Platz zwei der Mädchen belegte Charlotte, gefolgt von Mia auf Platz drei. Bei den Jungen rangierte Noah auf dem zweiten und Henry auf dem dritten Platz.  Die GfdS beruft sich auf Daten von mehr als 700 Standesämtern mit knapp einer Million übermittelten Namenseintragungen. „Erfasst wurden damit fast 90 Prozent aller im Jahr 2020 in Deutschland vergebenen Namen“, erklärte die Gesellschaft für deutsche Sprache.

Hanna und Finn sind im vergangenen Jahr die beliebtesten Babynamen in Brandenburg gewesen. Das gab die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Montag in Wiesbaden bekannt. Mia landete bei den Mädchen auf dem zweiten, Charlotte auf dem dritten Platz. Bei den Jungen belegte Matteo den zweiten Platz, gefolgt von Oskar auf dem dritten.

Ein Babyname rutscht in der Rangliste gleich neun Plätze nach oben

In Deutschland sind Emilia und Noah im vergangenen Jahr die häufigsten Erstnamen bei Neugeborenen in Deutschland gewesen. Bei den Mädchen landet Hanna(h) auf Platz zwei, dahinter folgen Emma und Sophia/Sofia. Bei den Jungen liegen Leon und Paul auf den weiteren Rängen. Eher überraschend ist der vierte Platz mit Mat(h)eo/Matt(h)eo, der laut den Angaben gleich neun Plätze nach vorne geklettert ist. „Solche Sprünge sind in den letzten Jahren selten gewesen“, hieß es.

Die GfdS beruft sich auf Daten von mehr als 700 Standesämtern mit insgesamt knapp einer Million übermittelten Namenseintragungen. „Erfasst wurden damit fast 90 Prozent aller im Jahr 2020 in Deutschland vergebenen Namen“, erklärte die Gesellschaft für deutsche Sprache.