Berlin - Die Landesregierung verhandelt einem Medienbericht zufolge über die mögliche Übernahme von Forderungen des Volksbegehrens „Deutsche Wohnen und Co enteignen“. Wie der Tagesspiegel meldet, zeigten sich Grüne und Linke bei einem Treffen zwischen den Regierungsfraktionen und der Initiative „zu weitgehenden Zugeständnissen bis hin zu einer Eins-zu-eins-Übernahme der Forderungen“ bereit.

Die SPD ist entsprechend eines Parteitagsbeschlusses von 2019 dagegen, große Immobilienkonzerne zu enteignen. Stattdessen soll der kommunale Wohnungsbestand durch den Ankauf von neuen Objekten vergrößert werden, hieß es laut Bericht aus der Partei. Das Abgeordnetenhaus hat noch zwei Monate Zeit, zu entscheiden, wie es mit dem Volksbegehren umgeht.