Frustrierter Patient legt Feuer in Neuruppiner Krankenhaus – Festnahme

Die Brandenburger Polizei konnte nach einen Brand in einer Notaufnahme einen Feuerteufel schnappen. Er war mit der medizinischen Behandlung unzufrieden.

Ein Krankenwagen fährt auf des Gelände eines Krankenhauses. (Symbolbild)
Ein Krankenwagen fährt auf des Gelände eines Krankenhauses. (Symbolbild)dpa/Sebastian Kahnert

Ein Mann soll in einem Krankenhaus in Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) einen kleinen Brand verursacht haben. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, kam der 33-Jährige in der Nacht zum Donnerstag in die Rettungsstelle des Krankenhauses. Er hatte sich am Tag zuvor als Patient selbst entlassen und wollte nun wieder aufgenommen werden. Weil das aus medizinischer Sicht nicht nötig war, zündete der Mann den Angaben zufolge auf der Toilette Papierhandtücher an und verließ daraufhin die Rettungsstelle.

Eine Zeugin bemerkte den Brandgeruch und rief die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten den Brand in kurzer Zeit. Zehn Mitarbeiter mussten zwischenzeitlich das Krankenhaus verlassen. Verletzt wurde niemand. Der mutmaßliche Täter wurde den Angaben zufolge kurz darauf an einem Einkaufszentrum gefasst und in Gewahrsam genommen. Zuvor hatte er zwei Mülleimer angezündet, die von Sicherheitsmitarbeitern gelöscht wurden.