In Restaurants und anderen Gewerbebetrieben gelten derzeit strenge Regeln. 
Foto: Imago/ Ralph Peters

BerlinIm Rahmen der Corona-Verordnungen werden Restaurantgäste oder Kunden anderer Gewerbebetriebe beim Eintritt in das Geschäft derzeit häufig dazu aufgefordert, sich mit ihrem Namen und ihren Adressdaten in laufende Listen einzutragen. Dieses Vorgehen ist unzulässig, teilte Berlins Datenschutzbeauftragte Maja Smoltczyk am Mittwoch mit. 

Bei der Datenerhebung müssten die Verantwortlichen strikt darauf achten, dass Kunden keinen Einblick in die personenbezogenen Daten anderer Gäste erhalten. Um das gewährleisten zu können, sollte sich jede Person auf einem gesonderten Blatt eintragen können.

Die ausgefüllten Bögen müssten zudem sicher aufbewahrt und nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist auf den Tag genau sicher vernichtet werden, etwa mittels eines Aktenvernichters. Es genüge nicht, die Formulare von Hand zu zerreißen.

Zur Unterstützung bei der Umsetzung der Vorgaben habe man nun Musterformulare auf der Behördenwebseite zur Verfügung gestellt.