LaageEin etwa 1,40 Meter langes Metallteil, das wahrscheinlich von einem Zug abfiel, hat einen Intercity auf der Bahnstrecke zwischen Rostock und Berlin gestoppt. Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, war der IC am frühen Dienstagmorgen bei Laage (Landkreis Rostock) über den Gegenstand gefahren. Dabei war dessen Triebwagen beschädigt worden. 

Damit die etwa 50 Reisenden Richtung Berlin in einen anderen Intercity umsteigen konnten, der planmäßig rund eine Stunde später fuhr, sei der beschädigte Zug noch langsam nach Subzin gerollt. Dort gebe es zwei Gleise. Es gebe bisher keine Hinweise auf eine Straftat, hieß es.

An dem Haltepunkt konnten die Reisenden umsteigen und nach Süden weiterfahren. Woher das etwa 1,40 Meter lange, stabile und leicht gebogene Stahlteil genau kam und warum es noch im Gleis lag, konnte der Bundespolizei-Sprecher noch nicht sagen. Diese Ermittlungen liefen noch. 

Klar sei nur, dass der Intercity vorerst dort stehen bleiben muss. Der Zug stammt von einem Hersteller aus Österreich. Deshalb habe man sicherheitshalber auch Experten der Bahn und des Herstellers aus Wien angefordert. So lange sei unklar, wie hoch der Schaden an dem Triebwagen ist.

Der Verkehr auf der wichtigen Nord-Süd-Bahnstrecke war nur gering beeinträchtigt. Die Züge konnten nach kurzer Zeit wieder in beide Richtungen fahren, da sie jeweils über das Nachbargleis Berlin–Rostock ausweichen konnten.