Berlin -  Auch stark ersatzgeschwächt haben die Berlin Volleys ihre Erfolgsserie in der Volleyball-Bundesliga fortgesetzt. Gegen den Tabellenvorletzten TSV Unterhaching gewann die Mannschaft von Trainer Cedric Enard am Mittwoch in der leeren Max-Schmeling-Halle mit 3:0 (25:21, 25:8, 25:17). Denis Kaliberda verwandelte den zweiten Matchball. Es war für die Gastgeber der sechste Bundesliga-Sieg nacheinander.

Volleys-Trainer Cedric Enard musste verletzungsbedingt in Benjamin Patch, Sergej Grankin, Samuel Tuia und Kevin Le Roux vier Leistungsträger ersetzen. Geschont wurden zudem in Julian Zenger, Tim Carle und Eder Carbonera drei weitere Stammspieler. Erstmals von Beginn an dabei war Dezember-Neuzugang Kaliberda im Außenangriff.

Das völlig neu formierte Volleys-Team tat sich im ersten Durchgang schwer, gegen den krassen Außenseiter einen Spielfluss in den eigenen Reihen herzustellen. Doch die individuelle Klasse der Spieler reichte aus, um die Gefahr eines Satzverlustes zu vermeiden.

Danach wurde das Zusammenspiel der Berliner deutlich harmonischer. Sowohl Anton Brehme und Renan Michelucci im Block als auch Kaliberda im Angriff nutzten die sich bietenden Chancen konsequent, zu punkten. Hinzu kam eine hohe Zahl an Eigenfehlern bei Unterhaching. Ohne Esprit war indes war der Auftritt des Brasilianers Davy Moraes, der Patch im Diagonalangriff vertrat. Moraes gelang im zweiten Satz kein einziger Punkt.

Die BR Volleys hielten auch im Schlussabschnitt trotz einiger sich wieder einschleichender Nachlässigkeiten den Kontrahenten klar auf Distanz.